Archiv für August 2008

In Zukunft mehr Solidarität

Sonntag, 3. August 2008

Die Schere der Klein-Verdienenden und der Spitzenverdienenden geht immer weiter auseinander. Welcher Lohn ist noch als Spitzenlohn vertretbar?

Machen wir eine kleine Rechnung:

Nehmen wir an, jemand sei in seinem Fach 1A. Er verdient in der Stunde Fr. 500.-. und arbeitet pro Woche 50 Stunden. Das macht einen Wochenlohn von Fr. 25′000.- . Nehmen wir weiter an, dass unser Spitzenmann (meistens sind es Männer) 52 Wochen arbeitet. Dies würde einen Jahreslohn von Fr. 1′300′000.- bedeuten. Dass dies ein oberster vertretbarer Spitzenlohn darstellt, scheint mir logisch. Wer mehr in Anspruch nimmt, stiehlt seinen Mitarbeitern den Lohn weg!

Ich finde, dass ein Managerlohn maximal das 30 Fache, des in der Firma bezahlten Minimallohns betragen dürfte, das wäre solidarisch.

Allgemein bröckelt die Solidarität ab, nicht nur in finanziellen Belangen!

Alfred Steinmann, Schul. Heilpädagoge, SP Biel - Madretsch

Zukunft Energie

Sonntag, 3. August 2008

Die heutigen Energieträger neigen sich dem Ende zu. Das Öl wird immer teurer werden, der damit gekoppelte Gaspreis ebenfalls. Schon bald wird man für die Heizrechnung mehr bezahlen müssen, als für den Mietzins. Da bietet sich natürlich die Atomindustrie an, die uns Atomstrom verkaufen möchte. Aber nebst dem grossen Betriebs- und Entsorgungsrisiko muss man auch hier feststellen, dass die Uranreserven nur ca. 60 Jahre reichen.

Wir kommen nicht darum herum:

Wir müssen auf erneuerbare Energien umstellen. Das Ziel wird sein, unsere Energie durch Energieeffizienz so zu senken, dass die meiste Energie die wir benötigen, aus erneuerbaren Energieträgern kommt. Durch Energieeffizienz ist es möglich, unseren Standard zu halten. Ein neues Energiegesetz ist in Ausarbeitung. Biel könnte auch in Energiefragen eine Zukunftsstadt werden!

Alfred Steinmann, Schul. Heilpädagoge, SP Biel-Madretsch

Zukunft Bildung

Sonntag, 3. August 2008

Unsere Schule ist im Umbruch. Die Kinder mit Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten sollen in die Klassen integriert werden. Ohne zusätzliche Unterstützung wird unser Schulsystem damit massiv überfordert sein. Der grüne Regierungsrat Bernhard Pulver kürzt sogar mit seinem Sozialindex in Biel die Unterstützung der Klassen. Unsere Schüler erhalten damit nicht die nötige Bildung die sie brauchen, um die Zukunft meistern zu können. Deshalb müssen wir für eine starke Schule kämpfen.

Alfred Steinmann, Schul. Heilpädagoge, SP Biel- Madretsch