Verzicht

Ich finde es vom gesamt Regierungsrat ein richtiges Zeichen, dass er auf die Nebeneinkünfte aus Verwaltungsratsmandaten etc. verzichtet.

Für die Regierungsratsmitglieder sollte die unentgeltliche Ausübung solcher Mandate eine Selbstverständlichkeit sein. Werden sie doch mit einem Jahreslohn von gegen Fr. 275 000.- für ihre Tätigkeit entschädigt.

Mit diesem Jahreseinkommen lässt sich ein beachtlicher Lebensstandard halten.

Meiner Meinung nach sollte sowieso, wer Politik ausüben und so etwas zur Lösung im Land und auch im Kanton beitragen will, dies aus Überzeugung tun und nicht des Geldes wegen!

Natürlich müssen Politiker, welche ihr Amt hauptberuflich ausüben, angemessen entschädigt werden. Sie geben ihren alten Beruf auf und stellen sich alle vier Jahre einer Wiederwahl, die nicht kostenlos ist und vielfach zu einem beachtlichen Teil aus ihrem Privatvermögen finanziert wird.

Nichts desto trotz: Dieser Verzicht ist ein bürgernahes Zeichen in die richtige Richtung.

Sabine Wälti
SP Grossratskandidatin

 

 

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